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Pressemitteilungen
Besuch der Pohlschen Heide PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 09. Juni 2020 um 13:14 Uhr

Am Montag den 09.03.20 besuchte die Fraktion mit ca. 25 Teilnehmern das Entsorgungszentrum Pohlsche Heide.

Geschäftsführer Henning Schreiber und Prokurist Dipl.-Ing. Thomas Kropp von der KAVG (Kreis Abfallverwertungsgesellschaft) begrüßten die Teilnehmer. Herr Kropp stellte uns per Bus den Entsorgungsbetrieb vor und erläuterte uns, wie wichtig die Verwertung von Abfallstoffen ist. Erschrocken waren wir über den hohen Anteil von Fremdstoffen im Biomüll, der dadurch mehrfach durchzusieben ist. Dies erklärt auch, warum die Müllgebühren erstmals nach 10 Jahren erhöht werden musste. Der Bioabfall ist ein wertvoller Rohstoff, der im Kompostwerk zu umweltfreundlicher Bioenergie und zu hochwertigem Dünger und Humus verarbeitet wird.

Mit der Kampagne „WirfürBio“ möchte man die Bürger sensibilisieren, warum weder Plastik noch Bioplastik in die Biotonne gehört. Eines der Hauptprobleme im Biomüll sind z.B. die Plastiktüten. Sie bestehen zu meist aus Erdöl und benötigen etwa 20 Jahre, um sich zu zersetzen. Übrig bleibt die Plastiktüte dann in Form von Mikroplastik, welches dann in die Nahrungskette, ins Grundwasser und in die Weltmeere gelangt. Also dem Ökosystem Schaden zufügt. Katzenstreu gehört z. B. auch nicht in den Biomüll!

Unter dem Motto „WirfuerBio“ vereinigen sich viele Abfallwirtschaftsbetriebe aus Deutschland mit dem Ziel, den Anteil der Plastiktüten und kompostierbaren Plastiktüten im Biomüll zu verringern. Hilfestellung wird durch Aufkleber für die Biotonne, Papiertüten, Infos und der Servicehotline bei der KAVG gegeben.
Geschäftsführer Henning Schreiber stellte uns gemeinsam mit Herrn Lutz Freiberg (Kreis Dezernent Bauen Umwelt) das Projekt „Smart Recycling Factory Pohlsche Heide“ vor. Das Projekt beschreibt den Weg von der Deponie zum Kompetenz- und Innovationsstandort für regionale Wertschöpfung. Hier sollen für eine nachhaltige Wertstoff- und Kreislaufwirtschaft neue Technologien und Verfahren im Bereich der Umwelt- und Recyclingtechnik, Abfallbehandlung, Roh- und Reststoffaufbereitung entwickelt werden. Das Projekt besteht aus mehreren Bausteinen. Hier soll z.B. ein Lern- und Forschungsstandort entstehen, eine Anlauf- und Informationsstelle für zukunftsfähige Technologien im Bereich der Regenerativen Energien, des Klimaschutzes und deren praktische Anwendungsbereiche.
Ein geplanter Lernort der Pohlschen Heide für Umweltbildung soll Schulen und regionalen Einrichtungen der Umweltbildung die notwendige Infrastruktur bieten, um vor Ort für den nachhaltigen Konsum und die zielführende Abfallverwertung zu sensibilisieren. Dazu möchte man die Pohlsche Heide als Klassenzimmer/Lernort präsentieren. Das heißt Pädagogen müssen das Projekt Kindgerecht aufbereiten, Werksverkehr und Besucherverkehr sind zu trennen, um nur einige Maßnahmen zu beschreiben.
Lutz Freiberg ist sich sicher, dass das Projekt damit zukunftsweisend ist und die Deponie als neue Rohstoffquelle zum Ausgangsort neuer Innovationen sowie zum Impulsgeber regionaler Wertschöpfung wird.
Aktuell wird der niedrige Erdölpreis für die Wiederverwertung zum finanziellen Problem. Durch die niedrigen Preise ist der Verkauf von wiederverwertbaren Rohstoffen kaum auskömmlich. Zugrunde zu legen, ist die Aufbereitung und die Logistik. Auch der Papiererlös ist nachhaltig gestört.
Hier ist die Politik für die Festschreibung, die Wertstoffe in die Wiederverwertung zu geben/ zu nutzen, in der Verantwortung.
Auf die Frage nach Zukunftsträumen wurde uns folgendes aufgezählt:
Standortsicherung/ Entsorgungssicherheit
Kraftwerk mit entsprechender Kapazität (30MW)
SMART – Recycling Fachstore



Die   Fraktion FWG Mühlenkreis zeigte sich beeindruckt von der konsequenten und innovativen Verwertung der Abfälle und bedankte sich für die Verfügungstellung der Papiertüten für den Biomüll aber auch für die anschauliche Präsentation des Entsorgungsbetriebes Pohlsche Heide.

 
Radschnellweg am Kanal PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 09. Juni 2020 um 13:12 Uhr

Die FWG Mühlenkreis hat einen Antrag zur Anlegung eines Radweges beim Kreis Minden-Lübbecke gestellt.

Hier ein kurzer Auszug aus dem Schreiben:

Da dem Radfahren eine immer größere Bedeutung zukommt, stellen wir den Antrag,
einen Radweg von der Grenze Niedersachsen bis Dankersen/ Schröttinghausen anzulegen.
Wir sehen dies als Möglichkeit der Nutzung für Radfahrstrecke als Alternative zum
Autofahren aber auch als Chance für den Touristen, unseren Mühlenkreis auf diesem Wege zu
erkunden.
Wo am Mittellandkanal eine direkte Route nicht möglich ist, z.B. Engpässe durch
Hafenanlagen, alternative Strecken aufzuzeigen.
Dieser Radweg ist in das Radwegekonzeptes des Kreises aufzunehmen und mit den
betroffenen Kommunen abzustimmen. Inwieweit eine Machbarkeitsstudie erforderlich ist, ist
bei den Beratungen zu berücksichtigen.

Bei einem Treffen vor Ort haben einige Mitglieder der FWG Mühlenkreis mit Ihren Rädern die aktuelle Situation betrachtet und Informationen vor Ort eingeholt

 
Jahreshauptversammlung 2020 PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 07. Juni 2020 um 08:49 Uhr

Jahreshauptversammlung der FWG Mühlenkreis 2020

Die Jahreshauptversammlung der FWG Mühlenkreis fand am 24.02.2020 statt. Es waren 25 Teilnehmer, davon 18 stimmberechtigte Delegierte der Einladung gefolgt
Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende, der Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung und der Genehmigung des Protokolls der Jahreshauptversammlung 2019 trug der Kassenwart Günter Meier den Kassenbericht vor. Die Kassenprüfer bescheinigten eine korrekte und ordnungsgemäße Kassenführung und beantragten die Entlastung des Vorstands, diese wurde einstimmig erteilt.
Danach erfolgten die in diesem Jahr anstehenden Wahlen. Der 2. Vorsitzende Martin Klee wurde einstimmig zum Wahlleiter gewählt. In ihren Ämtern bestätigt wurden die 1. Vorsitzende Doris Bölk sowie der Kassenwart Günter Meier und die Schriftführerin Ute Niestrat. Der bisherige 3. Vorsitzende Karl-Ludwig Sierig stand für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung, ihn löste Karl-Heinz Detert ab. Zu neuen Kassenprüfern wurden Siegfried Schwarze und Iris Huth gewählt.
Als nächster Tagesordnungspunkt war eine Beratung und Beschlussfassung bezüglich einer Satzungsänderung der FWG Mühlenkreis vorgesehen. Hauptsächlich stand hier eine evtl. Änderung des Artikel 6.4, in welchem die Zusammensetzung der Mitglieder-/ Delegiertenversammlung und die Stimmberechtigung der Delegierten geregelt wird.  Eine rege und konstruktive Diskussion hierüber führte zu dem Ergebnis, dass die einzelnen Mitglieds-Wählergemeinschaften in ihren Kommunen Vorschläge bezüglich der Satzungsänderung besprechen und in der erweiterten Fraktionssitzung am Montag, 30.03.2020 vorbringen. Anschließend soll die evtl. Satzungsänderung gemeinsam verfasst und beschlossen werden.
Am 09.03.2020 findet eine Besichtigung der Pohlschen Heide statt, zu der sich Mitglieder und Gäste um 15.00 Uhr auf dem Gelände der Pohlschen Heide vor dem Verwaltungsgebäude treffen.

 



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